ANKUNFT.

Der eigenen Tiefe begegnen.
Since 07/2026 7 Episoden

Was uns auf dem Weg der inneren Arbeit trägt

Loslassen, Lachen, Vertrauen

23.09.2026 42 min

Zusammenfassung & Show Notes

 Raphael und Tim sprechen offen über die Herausforderungen der inneren Arbeit: fehlende Geduld, dysregulierten Affekt, Angst und die Einsamkeit auf einem Weg, der sich kaum messen lässt. Sie zeigen, was tragen kann: Selbstmitgefühl, Disziplin ohne Härte und ein leichter Humor, der aus tiefem Vertrauen ins Leben kommt. Eine Folge für alle, die sich selbst auf den Weg gemacht haben oder andere Menschen darin begleiten. 

In dieser Episode von ANKUNFT. sprechen Raphael und Tim über etwas, das vielen auf dem Weg der inneren Arbeit vertraut ist: Herausforderungen, die immer wieder auftauchen, auch wenn man schon lange dabei ist.
Sie fragen, warum sich innere Arbeit so anders anfühlt als ein äußeres Vorhaben wie das Streichen eines Hauses. Es gibt keinen Fortschrittsanzeiger, keine abhakbaren Meilensteine, und trotzdem wächst etwas, oft leise und über Jahre. Im Gespräch wird deutlich, wie eng Geduld, Akzeptanz und der eigene Anspruch miteinander verwoben sind, und warum dysregulierter Affekt, Angst und Einsamkeit zu den typischen Begleitern dieses Weges gehören.
Am Ende geht es um das, was tragen kann: eine wohlwollende Grundhaltung sich selbst gegenüber, Disziplin ohne Härte, der Austausch mit anderen und ein leichter, liebevoller Humor. Eine kleine Geschichte über einen Zen-Meister rundet das Gespräch ab und zeigt, was es heißen kann, dem Leben zu vertrauen, so wie es sich entfaltet.
Für alle, die selbst auf dem Weg der inneren Arbeit sind oder andere Menschen in ihrer Selbsterfahrung und persönlichen Entwicklung begleiten, therapeutisch, in Supervision oder Coaching.

Transkript

Raphael
00:00:06
Hallo Tim, einen wunderschönen guten Tag wünsche ich Dir.
Tim
00:00:09
Hallo Raphael, schön dich zu sehen.
Raphael
00:00:13
Ja, wir haben heute mal mehr Zeit in die Vorbereitung dieser Episode gesteckt und gucken mal, wie wir in diesem Format, wenn wir uns so ein bisschen mehr roten Faden auslegen, miteinander ins Gespräch kommen. Ich bin ganz gespannt und wir hatten uns ja so im Vorfeld auf den Punkt oder auf das Thema geeinigt. Herausforderungen auf dem Weg der inneren Arbeit mit so bisschen der Frage, welche Herausforderungen gibt es da eigentlich und wie kann man denen begegnen? Was kennen wir so und was erfahren wir an hilfreichen Wegen, die uns Menschen, die wir uns auf diesem Weg der inneren Arbeit befinden, helfen mit den Herausforderungen gut umzugehen. Was würdest du denn sagen, Warum ist innere Arbeit überhaupt so eine Herausforderung? Beziehungsweise präsentiert uns so viele verschiedene Herausforderungen?
Tim
00:01:24
Weil ich sowohl der Steinmetz bin als auch der raue Stein. Ich glaube die Terminologie kommt von den Freimaurern, aber die Thematik ist die gleiche. Und zwar brauche ich mich aus dem Inneren, also ich brauche Zeit, brauche innere Kraft, brauche Ressourcen. Und das an dem ich rumwerkele oder dass versuche zu verstehen, bin ich selbst. Das heißt, ich entwische mir immer wieder, ich widerspreche mir, ich stoße auf innere Widersprüche, auf innere Resistance, dass ich da nicht hin will. Dann gehe ich weiter, dann merke ich, wow, da habe ich einen großen Affekt berührt. Dann spüre ich vielleicht eine Wut in mir, ein Ärgernis, einen Frust. Dann weiß ich nicht, warum ich jetzt gefrustet bin. Dann esse ich wieder ein Stück Kuchen. Dann ärgere ich mich darüber, dass ich Zucker gegessen habe. wir kriegen es ja sofort ab. wenn wir uns empfindlich aus dem Innen berühren. Oder auch wenn wir mit uns arbeiten lassen oder mit anderen im Gespräch sind, TherapeutInnen oder auch beste Freunde und jemand, wenn wir erlauben, dass die andere Person uns zu nahe treten darf. es ist ärgernd trotzdem, es tut trotzdem weh. Wir sind noch nicht da, wo wir gerne sein würden, sonst würden wir uns ja nicht auf den Weg machen dieser inneren Entwicklungsarbeit.
Raphael
00:02:52
Und das finde ich ist ein sehr, sehr spannender Punkt, der nämlich deutlich macht, in dem Moment, wo wir sagen, ich befinde mich auf dem Weg der inneren Arbeit, habe ich einen Punkt, den ich kommen möchte, zumindest eine Vorstellung von einem Punkt, an dem ich kommen möchte. Und zugleich ist ja eine der essentiellen Bestandteile der inneren Arbeit die Akzeptanz.
Tim
00:03:20
Mmh.
Raphael
00:03:22
Ein Plan von, wo ich sein will und die Akzeptanz und Präsenz im Hier und Jetzt, das ist ein gewisses Spannungsfeld, weil da ein gewisser Unterschied drin ist.
Tim
00:03:39
Das ist sogar schon paradox. Wenn ich mir gewiss bin, dass ich genug bin und gleichzeitig weiß, dass es noch nicht genügt, dann widerspricht sich das auf der ersten logischen Betrachtung total. Was ja sogar richtig ist, widerspricht sich. Ich kann nicht beides sein. Entweder bin ich genug, so wie ich bin, werde so geliebt, wie ich bin, bin ein Geschöpf Gottes, wenn man das so sprechen möchte, wie auch immer, aber bin ich genug und auf der anderen Ebene
Raphael
00:03:48
Ja. Genau.
Tim
00:04:10
liegt noch viel Arbeit vor mir.
Raphael
00:04:15
Da finde ich den Begriff Ebene, den du gerade eingeführt hast, sehr sehr hilfreich. Denn auf der ersten Ebene würde ich sagen, ist das ein Paradox. Nämlich, möchte gerne, auf der tieferen Ebene bin ich immer genug und bin ich, was ich bin. Und das ist letztendlich das Bewusstsein. Und zugleich auf der drüberliegenden Ebene oder Ebenen gibt es immer noch gewisse Hindernisse, die mich von der vollkommenen Erkenntnis und Akzeptanz abhalten und für die ich innere Arbeit leiste.
Tim
00:05:06
Und was jetzt auch wichtig ist an der Stelle, dass wir diese Differenz des vermeintlichen Zielzustandes und unseres Jetztzustandes nicht missverstehen als etwas, wo wir an uns arbeiten müssen im Sinne von uns optimieren müssen, im Sinne von schneller werden, klüger werden, höher springen können. Also die Art und Weise, wie wir in der Welt Erfolge erreichen, indem wir diszipliniert arbeiten und Kniebeugen machen, bis wir irgendwann höher springen können, ist nicht die gleiche Art Arbeitsweise, die wir brauchen, mit allem, was ist, sein zu können.
Raphael
00:05:56
Ja, denn diese Art von Disziplin, wie du sie gerade beschreibst, der weltlichen Arbeit, ist ja tatsächlich zeitgebunden. Also, wenn ich mein Haus streichen möchte, brauche ich Disziplin dafür. Und zwar ganz diszipliniert, den Pinsel von der einen Seite bis zu anderen zu bewegen und das so lange... Bis es erledigt ist und das braucht immer Zeit. die ist tatsächlich auch relativ gut kalkulierbar. Wohingegen in der inneren Arbeit... halte ich es für fast unmöglich, das was davor einem liegt, im Vorfeld genau zu kalkulieren und in Zeitbedürfnisse einzuordnen.
Tim
00:06:53
Dein Bild eignet sich auch gut, etwas anderes anzudeuten. Wenn ich mir das Ziel setze, das Haus zu streichen, es vielleicht meiner Familie erzähle und ich mache mich auf den Weg, dann sehen mich die Nachbarn dabei. Dann sieht die Familie irgendwann, ach guck, jetzt ist das Haus gestrichen. Ich sehe, das Haus ist gestrichen. Ich weiß, was ich getan habe. Wenn ich im Inneren arbeite, sieht es erstmal niemand. Es kriegt auch erstmal niemand mit. Und wir spüren irgendwann in Form von höherer Qualität, tiefere Beziehungen zu uns selbst, mehr Resilienz und innere Belastbarkeit. Ja, dann spüren wir irgendwann Unterschiede. Aber das ist auch gar nicht einfach, richtig zu deuten, die richtig wahrzunehmen, weil wir das sowieso alle in uns flukturierend haben. Mal sind wir besser drauf, mal nicht. Und so das gehört zum normalen Sein dazu. daran zu erkennen, dass man sich doch über einen längeren Zeitraum vielleicht sogar eher in Jahren gesprochen als in Monaten, dass man sich da doch sehr verändert hat, weit verändert hat. Aber es braucht dafür einen gewissen längeren Atem und das Zutrauen oder das Vertrauen in sich, dass sich das lohnen wird, auch wenn ich nicht jeden Abend sehen kann, was ich erreicht habe.
Raphael
00:08:20
Ja, bin ich ganz bei dir. Vielleicht können wir mal im nächsten Schritt mal so bisschen versuchen zu sammeln, jetzt ohne irgendeinen Anspruch auf Vollständigkeit, was denn so typische Herausforderungen sind, denen man begegnet, wenn man sich auf den Weg der inneren Arbeit macht und warum es auch, ich sag mal, menschlich ist. dass wir den Weg der inneren Arbeit als immer mal wieder herausfordernd erleben.
Tim
00:08:58
uns Freiräume dafür schaffen, weil wir müssen auf der dualen Ebene in unserem Leben, in unserem vielleicht auch anspruchsvollen Leben, irgendwo zwischen Job, Beruf, Kinder, müssen wir uns Freiräume schaffen und es wird am Anfang, wenn man damit anfängt, immer etwas geben, was gerade wichtiger ist.
Raphael
00:09:23
Das ist, glaube ich, tatsächlich eine super zentrale Herausforderung, dass die innere Arbeit, wenn wir sie machen, Zeiträume braucht, Platz in unserem Leben braucht. Und da wir diese Arbeit ja nicht sehen können, wie du das gerade schon auch an dem Hausbeispiel verdeutlicht hast, also weder wir noch andere, macht es, dass dem Leben sehr, leicht, uns andere Dinge zu präsentieren, die von sich behaupten, wichtiger zu sein. Ja, und deswegen ist es so eine große Herausforderung der inneren Arbeit, ausreichend Platz und Zeit im Leben und im Alltag einzuräumen. Bin ich ganz bei dir?
Tim
00:10:15
und diese dann auch zu verteidigen. Gegen zum Beispiel unseren Chef oder gegen unseren Partner oder gegen andere Aufgaben. Die können auch sehr wichtig sein.
Raphael
00:10:30
Oder kann ich als Selbstständiger dazu sagen, selbst wenn man sein eigener Chef ist, ist es manchmal schwierig, das gegen den Chef zu verteidigen. Okay, welche Herausforderungen haben wir noch? Also Raum und Zeit dafür einteilen ist eine Herausforderung, definitiv.
Tim
00:10:49
Also eines meiner Lieblingsherausforderungen, das mich sehr viele Jahre beschäftigt hat, ist dysregulierter Affekt. Das müssen wir irgendwann nochmal gesondert eins im Einzelnen besprechen. Aber jetzt nochmal zur Wiederholung. Verkürzt, Affekt, also unsere Basis-Emotionen, die sind sowieso da und die kommen sowieso aus dem Gleichgewicht. Irgendwann im Laufe des Tages passieren Dinge, die machen uns ängstlich, frustriert. fühlen wir uns schuldig, da streift sich ein Gedanke, irgendwas erinnert sich von früher, wo wir sagen, ach, das war doch misslich, irgendwas ist. Und wir haben, also weil das in all uns Menschen ist, haben wir, wenn wir es irgendwann geschafft haben, unser Leben auf hohem Funktionsniveau aufrechtzuhalten, weil wir anspruchsvolle Berufe zum Beispiel ausüben wollen und können, haben wir es gelernt, da nicht ganz hinzuhören, da wieder zuzumachen. Also das zeigt sich kurz, aber ist nicht Thema. Ich bin fokussiert auf die Arbeit. So, und wenn ich diesen Fokus auf die Arbeit wegnehme und mir erlaube, mit allem zu sein, ist, dann kommen diese Themen alle. Weil sie sind ja alle in uns. Und damit kommt irgendetwas, egal von welcher Richtung das kommt, aber es wird irgendetwas kommen, früher oder später. wo wir es aus dem Innen vielleicht verschämen oder was noch nicht bearbeitet ist. Eine Baustelle aus Kindheit und Jugend, so sage ich manchmal gerne zu Kindheitstrauma, eine unbearbeitete Baustelle aus Kindheit und Jugend und die bringt mit sich Schuld oder Scham oder Angst. Und diesen dysregulierten Affekt spüre ich im Jetzt. Und das heißt, ich muss dem im Jetzt auch etwas entgegensetzen. Tief durchatmen, spazieren gehen. Ja, oder dann nicht schon schnell bei Koregulationen oder bei Ablenkungen. Also es ist gar nicht so einfach. Und das drückt, ich bin gleich fertig, das drückt mich dann ganz schnell zu, nee, jetzt habe ich keine Lust. Lass mich in Ruhe. Oder auch muss ich selbst gegenüber. Nee, das mache ich jetzt wieder zu. Ich räume jetzt doch den Keller auf. Das dürfen wir dann prokrastinieren nennen. Auch wenn es vielleicht gut ist, wenn jemand den Keller aufräumt.
Raphael
00:13:07
Ja. Und das ist tatsächlich auch noch einer der Gründe, warum es manchmal so schwer fällt, Zeit und Raum der inneren Arbeit einzuräumen, weil dysregulierte Effekte, die wir lieber verdrängen möchten, uns einladen, andere Dinge anzunehmen, also denen die höhere Wichtigkeit zuzuordnen. Das kommt da auch noch zu. Ja. Was sind noch typische Herausforderungen, die wir beschreiben oder benennen können, die Menschen auf dem Weg der inneren Arbeit begegnen?
Tim
00:13:49
Ich würde mal die Frage gerade zurückgeben.
Raphael
00:14:01
Ich würde sagen, 1 ist ... fehlende Geduld. wir Menschen, wir haben ja eingeleitet damit, dass eines der Paradoxe ist, dass wir eine Zielvorstellung haben im Kontext der inneren Arbeit und dass es uns Menschen manchmal schwer fällt, ausreichend geduldig und wohlwollend mit uns selbst zu sein, wenn es darum geht, so ein Ziel zu erreichen. Und die innere Arbeit hat wenig Abhackbare Meilensteine. Wenn wir wieder das Beispiel nehmen, dass ich möchte mein Haus streichen, da kann ich einfach sagen, hey, erste Seite fertig. Nächste Fassade ist dran oder so. Und das kann ich wie auf so einer Checklist abhaken und damit kann ich sozusagen meiner Ungeduld, was das Fertigwerden angeht, etwas gutes Inneres entgegensetzen. Und das ist im Kontext der inneren Arbeit so ja nicht möglich, weil ich keinen Fortschrittsanzeiger habe. Auch weil, und da kommt wieder dieses Paradox ins Spiel, das Konzept von Fortschritt im Kontext der inneren Arbeit nicht unproblematisch ist. Ja, und deswegen glaube ich, ist eine der häufigen Herausforderungen Geduld. Beziehungsweise
Tim
00:15:43
Und sogar auch ein Indikator, an dem man merkt, dass man doch ein ganz gutes Stück vorangekommen ist, wenn man sich irgendwann dabei erwischt, geduldig zu sein. Geduldig mit sich selbst, geduldig und nachsichtig. Und das kommt. Und dann freut man sich darüber, ach, ich wüsste gar nicht, dass ich so ein geduldiger Mensch sein kann.
Raphael
00:15:44
deren fehlen. Ein anderer Punkt kann manchmal auch Angst oder Unsicherheit sein. Denn wenn wir den inneren Weg gehen, dann geht damit zwangsläufig auch eine gewisse Veränderung von uns selbst und der Art und Weise, wie wir mit dem Leben und unserem Umfeld interagieren einher. Und nicht immer trifft es auf Gegenliebe. Und manchmal haben wir dann oder entwickeln wir Menschen dann Angst vor unserer eigenen Courage und Entwicklung und gehen lieber wieder einen Schritt zurück, bevor wir Brüche in unserem Leben hinnehmen, seien sie nun beruflich, privater Natur, wie auch immer. weil dann haben wir manchmal lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Tim
00:17:20
Und wir haben alle unsere eigene innere Geschwindigkeit diesen inneren Weg zu gehen. Und es ist auch nicht an uns, die Entscheidung für jemand anderes zu treffen. Also zu sagen, komm Partnerin, wir gehen jetzt zusammen diesen inneren Weg. Wir gehen gemeinsam los. Dazu mag man sich vielleicht noch entschließen können. Früher oder später wird man in unterschiedlichen Geschwindigkeiten an unterschiedlichen Themen landen. und wie du es beschreibst, seinem privaten Leben dann merken, dass man sich nicht mehr so gut versteht oder dass man nicht mehr gut verstanden wird. Oder dass jemand nur bis zu dem Niveau verstehen kann, wie er selbst die innere Arbeit schon gemacht hat. Und dass dann manche Themen, einen vielleicht umtreiben, für manche Freundesgruppen irgendwie nicht ganz anschlussfähig sind. Und das zeigen sie einem dann, oder das spürt man dann, oder man möchte nicht mehr so richtig. dann kommt Unsicherheit, vielleicht ein bisschen Einsamkeit mit. Und weil es auf dem Inneren Weg ja auch so schwierig ist, Leitplanken zu sehen. Und weil es auf dem Inneren Weg auch viele Abzweigungen gibt, wo man sich verirrt. Und wo man sich dysfunktionale zirkuläre Gedankengänge, zum Beispiel, ihrer fröhnt. Das könnte man auch Depression nennen. Also wir müssen auch aufpassen, weil wir aus dem Innen nicht mehr gut wissen, ho!
Raphael
00:18:40
Mhm.
Tim
00:19:01
Das fühlt sich hier fremd an, unbekanntes Gelände. Ich hatte mal dieses Bild, dass ich mit so einer kleinen Öllampe in der Hand weit ab vom Pad ins dunkle Stolper und mir nicht mehr sicher bin, ob ich hier noch auf dem richtigen Weg bin.
Raphael
00:19:17
Ja. Und ich glaube, kommt gleich noch ein nächster Punkt mit ins Spiel. Noch eine häufige Herausforderung ist, dass ich auf dem Weg der inneren Entwicklung immer mal wieder auch an Punkte komme, wo ich... eingeladen bin, Dinge loszulassen, die Hand frei zu haben, etwas Neues entgegenzunehmen. Aber wenn ich diese Perspektive nicht habe, ist es geeignet dazu, mir Angst zu machen. Und das ist keine Kleinigkeit. Ich glaube, wir, ich weiß nicht, ob ich das generalisieren darf, aber meine bisherige Erfahrung ist, dass ich noch niemanden getroffen habe, der nicht auch etwas loslassen musste. etwas Neues anzunehmen.
Tim
00:20:30
Ja und weil die, also das Loslassen, das Gegenstück dazu, das Halten, das einer der Bremsfaktoren ist. oder der Flöcke, an den wir angebunden sind [unsicher, bitte im Audio prüfen]. Und wir kommen irgendwann auch nicht weiter, wenn wir nicht bereit sind, gehen zu lassen. Gehen zu lassen von alten Erinnerungen, gehen zu lassen von vielleicht Eitelkeit, gehen zu lassen von dem Wunsch, schönen Sportwagen zu fahren, der mir doch zusteht oder so. Also es kann in unterschiedlichen Formen kommen. Bis hin zu... Wem oder was gehört meine Frau oder meine Mutter? da gibt es eine schöne Geschichte von Buddha, der wohl, als er den Palast verlassen hat, recht spontan losgelaufen ist, nachdem ein Kutscher ihm wohl den Ort, in dem der Palast stand, auf eigenes Geheiß hin gezeigt hat und nicht vorher alles so arrangiert war, wie es der König gerne für seinen Sohn gehabt hätte. Und deshalb hat Buddha wohl einen Toten, einen Kranken und einen alten Menschen gesehen. Und das hat ihn so beschäftigt, dass er sich in seinem Palast sitzend gedacht hat, Tod, Alter, krank werden, ja da kann mich mein ganzes Geld, mein ganzes Reich, das kann gar nicht beschützen. So und dann ist irgendwann losgezogen in die Welt, war da wohl viele Jahre. seine eigenen Erfahrungen zu machen und kam irgendwann zurück. und hatte Frau und Kind, die ihn dann empfangen haben und auch vielleicht bisschen stinkig auf ihn waren. So, hey, warum war das denn nötig, dass du einfach plötzlich gegangen bist? Und dann hat Mutter wohl gesagt [unsicher, bitte im Audio prüfen], ja, ich erkenne jetzt, dass es nicht nötig gewesen wäre und ich weiß, dass es damals nötig gewesen war.
Raphael
00:22:43
Das ist doch eine wunderbare Überleitung zur Frage, wie kann man denn diesen Herausforderungen begegnen, die wir gerade so alle aufgebaut haben. Denn da drin kommt ja ein Punkt, in dem wir uns glaube ich beide einig sind, dass er wichtig ist, dass wir diese Herausforderungen oder einige davon überwinden können, indem wir bereit sind, wohlwollend auf uns und unseren Entwicklungsweg zu schauen und die Schritte, die wir darauf tun. Denn das verdeutlicht diese Geschichte ja schön, es ihm gelungen ist zu erkennen, es wäre nicht nötig gewesen, aber zu dem Zeitpunkt damals, als ich die Entscheidung traf, war es notwendig. Und mir gefällt diese Grundhaltung, die ich auch im Therapeutischen sehr, gut und wichtig finde. Diese Grundidee von das, was ein Mensch im Moment tut, das Beste im Rahmen seiner Möglichkeiten vor dem Hintergrund seiner Entwicklung, seiner Erfahrung und seiner aktuellen Verfassung. Und hätte ich das gleiche Leben gelebt wie mein Gegenüber, würde ich im gleichen Körper leben und wäre zur gleichen Zeit am gleichen Ort gewesen, hätte ich genauso gehandelt. Und das macht nicht nur demütig, sondern fördert auch so eine wohlwollende Grundhaltung. Die finde ich in dieser Geschichte, wie du sie gerade dargelegt hast, gut zum Ausdruck kommt.
Tim
00:24:33
verbunden auch mit Mitgefühl.
Raphael
00:24:40
Mhm.
Tim
00:24:41
das auch in uns wächst, wenn wir uns auf den Inneren Weg begeben oder welches wir auch brauchen, benötigen, werden, uns erlauben dürfen. Zum Beispiel, wenn meine Fußballfreunde nicht ganz wissen, wovon ich rede und ich mich nicht von ihnen abzuwenden brauche und zu sagen, boah, ihr beschäftigt euch doch mal mit inneren Wachstum, sondern... ist mir erlaubt, sie noch genauso lieb zu haben wie vorher, gerne in ihrer Gesellschaft zu sein und innerlich zu verstehen, dass ich jetzt hier eben Fußball spiele und nicht gemeinsam inneres Wachstum voranbringe und dass das okay ist. Und dass die Fußballfreunde noch intrinsisch genauso wertvoll waren, wie sie vorher waren. Auch wenn sie vielleicht oberflächlich sind und geblieben sind, weil sie sich damit noch nicht beschäftigen möchten.
Raphael
00:25:43
Absolut. Das zeugt dann aus meiner Sicht für noch einen wichtigen Punkt zum Umgang mit diesen Herausforderungen, dass man sich erlaubt, eine gute Balance zwischen innerer Arbeit und dem äußeren Leben zu haben. Also ich halte den Weg ins Kloster oder den Weg in die Eremitenhöhle nicht für den besten Weg der inneren Arbeit. Ich will es auch nicht zu einem schlechten Weg erklären, mich bitte nicht falsch verstehen. Ich halte es aber auch nicht für irgendeine Art von Notwendigkeit, sondern ich glaube, sind eingeladen, alle Menschen sind eingeladen, Weg der inneren Arbeit zu gehen. Und den kann ich auch in einer guten Balance zwischen innerer Arbeit und äußerem Leben gehen.
Tim
00:26:47
Wir hatten es in einem der letzten Episoden, dass das Gras nicht schneller wächst, wir dran ziehen. Also auch unsere eigene Entwicklung Zeit braucht und wir nicht schneller darin sein müssen aus irgendeinem Grund, sondern wenn wir uns auf diesen Weg gegeben haben, wenn wir mit Commitment dahinter stehen, wird sich die Ausdauer schon... Wir werden diesen langen Atem haben und wir brauchen uns nicht zu eilen und zu stressen. sondern Ja, das Leben entscheidet immer mit, was uns passiert. Und beruflich viel Arbeit oder privat, man kriegt ein Kind oder es passiert noch irgendwas anderes Großes, da sind wir auf pragmatischer Ebene sehr gefordert. Und das ist okay. Dann ist das eine weniger wichtig gerade und es wird irgendwann schon wieder wichtiger werden.
Raphael
00:27:57
Und das finde ich, du hast es Commitment genannt, also die Bereitschaft, dem Ganzen auch eine ausreichende Relevanz und Bedeutung für mich und mein Leben und mein Tun einzuräumen und zugleich dabei nicht starr zu werden. Denn Wir hatten ja in der Vorbereitung auch gesagt, so einen der Punkte, den wir als hilfreich erachten oder als wichtig, all den Herausforderungen, so auf dem Inneren Weg oder auf dem Weg der inneren kommen, zu begegnen, ist auch Disziplin. Und das ist, finde ich, eng verknüpft mit Commitment. Zugleich Halt ich es für sehr, wichtig, dass wir Disziplin hier nicht im Sinne der klassischen preußischen Tugend verstehen. Also Disziplin ohne Härte uns selbst gegenüber. Disziplin im Sinne von, ich habe ein starkes Commitment und ich etabliere das als wesentlichen Bestandteil meines Lebens und zugleich erlaube ich mir weiterhin offen zu bleiben für die Anforderungen und Herausforderungen, die das Leben mir präsentiert, für die Angebote, die das Leben mir macht.
Tim
00:29:40
Du hast es schön gerade formuliert. Das eine ist aktiv. integriere es in meinen Alltag. Also ich, mein Ego-Tim, mein duales Wesen kann und muss Räume schaffen, in dem es dann erlaubt, erlaubt wiederum im Passiv das, was dann passiert, auch was aus dem Innen dann kommt. Und jetzt die Disziplin, die preußische Disziplin ist dann dahingehend schädlich, als dass ich nicht gegen mich selbst, also ich mit meinem Ego, kann ich meinen tieferen Bereich überhaupt erreichen. Weil ich bin sehr stark dann mit mir identifiziert. Ich bin dann der disziplinierte Preuße, der sagt, doch, das mache ich jetzt. Das ist dann ein Ich-Ziel, was ich erreiche. Und in dem inneren Maxim geht es ja gerade darum, dieses innere Ich schwächer werden zu lassen, bis es irgendwann mal leise wird. Und da steht natürlich der Preuße sich selbst auf den Füßen.
Raphael
00:30:54
Das ist das disziplinierte Festhalten am Prinzip des Loslassens.
Tim
00:31:04
Und das wird, je weiter man geht, auch irgendwann. immer paradoxer. Und man stolpert über immer mehr Bereiche, die so sind, aber so nicht sein dürfen. Oder die wir nicht verstehen, aber doch irgendwie so wahrnehmen. Und immer wieder müssen wir, kommen wir ins Stolpern, kommen wir ins Haken oder verheddern wir uns in Konzepten zum Beispiel. Also ich, gerade in den Sätzen, irgendwann habe ich ein Konzept davon, wie es doch sein sollte. Und jetzt schon wieder bin ich gestolpert.
Raphael
00:31:43
Und dann brauchen wir das Mitgefühl und die Geduld mit uns, die wir schon hatten. Also dass wir das uns gelingt mit Mitgefühl und Wohlwolle auf uns zu gucken, geduldig sein mit uns. Aber ich glaube, wenn wir uns verheddern, wie du das gerade genannt hast, gibt es noch zwei andere Punkte, die auch wirklich hilfreich sind. Und das eine ist, im Austausch zu sein mit anderen Menschen, die sich auf den Weg begeben haben oder die auf dem Weg sind. da auch nach Unterstützung nicht nur zu suchen, sondern vielleicht auch zu fragen. Und das andere ist Humor. Ich glaube, in dem auch, die innere Arbeit, da ist eine so ernste Angelegenheit, dass sie ausreichend viel Humor braucht, gedeihen zu können.
Tim
00:32:37
Ja, im Englischen finde ich schön, ist, wir sind sincere an der Sache, also mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und gleichzeitig rutschen wir nicht ab in eine Seriousness, so einer, so einen tierischen Ernst, so einer Verbissenheit. Und man kann sich damit auch ganz gut selbst erinnern. Und man wird stolpern, man wird sich ärgern darüber, dass man sich ärgert, weil man sich schon wieder ärgert. Und wenn man es in diesen Momenten schafft, dass es einem dann ein Schmunzeln ins Gesicht bringt, weil man merkt, okay, wieder reingedappt.
Raphael
00:33:22
Ja, das Leben ist ein Spiel, Spiele es.
Tim
00:33:25
Dann wird es viel leichter. Weil natürlich, wenn ich anfange mich zu ärgern, dann sind ja wieder Energieprozesse, eine eigene Dynamik entfalten. Wenn ich mich danach erstmal wieder davon erholen muss, dass ich mich so habe ärgern müssen, so das verändert schon wieder ganz viel im Außen. Wenn ich das entladen kann, weil es mir auffällt, dass ich mich gerade über etwas Selbstgeschaffenes ärgere und ich anfange zu kichern oder zu schmunzeln, dann ist die Lebensenergie ja sofort wieder frei. Und dann kann ich mich sofort wieder dem Nächsten zuwenden, auch innerlich oder äußerlich, und innerlich frei und freudvoll weitermachen.
Raphael
00:34:02
Wir hatten ja in der letzten Episode über Effekte, Emotionen, Emotionsregulation usw. gesprochen und Humor ist einfach ein wunderbarer, gesunder Weg, innere Anspannung zu transformieren. Und da sind wir eingeladen, gerade bei uns im deutschen Kulturkreis, zu gucken, dass wir nicht Sarkasmus nutzen als humorvollen Ausdruck. Das ist nicht der Humor, den es hier geht, sondern ich glaube, da sollten wir gut aufpassen, dass wir einen liebevoll, wohlwollenden locker leichten Humor nehmen. Den Humor über den wirklich alle beteiligten Anteile von mir lachen können. genau. der gehört auch zu denen, die wir bitte meiden. Genau.
Tim
00:35:05
Ja, und der Zynische gehört auch dazu. Und dieser Tage ist der... Ja, so und wieder, ich darf mir mal einen zynischen Kommentar erlauben, vielleicht in meiner Gruppe an Freunden, wo wir über Politik sprechen und wir lachen alle darüber und es ist so. Nur, wir müssen auch daran Bewusstheit bringen, wissend, dass Zynismus destruktiv ist. Ja.
Raphael
00:35:40
fehlt uns noch was an Punkten.
Tim
00:35:42
Ich habe es eben auch schon mal angedeutet, vielleicht wiederhole ich es oder möchte es unterstreichen, wie wichtig es ist, die innere Arbeit, die innere Entwicklung, die folgt auch einem eigenen Zeitplan. Wir können nur den einen Teil leisten. Es ist unsere Aufgabe, uns auf den Weg zu machen, uns empfänglich zu machen, uns das zu erlauben. auch Gedanken kommen und gehen. Es ist unsere Aufgabe, nicht mit dem Falschen zu identifizieren oder darüber wachsam zu werden, dem keine Energie zu geben. Zum Beispiel Frust und Ärger mit dem Nachbarn, das kann man schön üben, dass man dem keine Energie gibt. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einem größeren Gefüge sind, in dem wir getragen sind oder gehalten sind oder das, in dem wir Verantwortung haben, sowohl unsere sozialen Gefüge als auch unsere professionellen Gefüge, als auch das Leben selbst. Und wenn das Leben selbst gerade möchte, dass ein Hurricane vorbeizieht, ja gut. Dann hast du jetzt anscheinend ja ganz offensichtlich diesen Windsturm gegeben. Und auch die dramatischen Ereignisse, in unserem Leben oder im Familienkreis passieren. Da steckt Vertrauen drin. Da steckt sehr, sehr viel Vertrauen drin.
Raphael
00:37:18
und Akzeptanz.
Tim
00:37:19
Ja, wir können nur bis zur eigenen Haustür, das ist unsere Aufgabe, machen wir unsere Hausaufgaben, dann passiert das, was passiert. Und je besser wir darin geworden sind, desto mehr ist das, was passiert, anscheinend genau das Richtige. Auch wenn es nicht das ist, was wir vorher gewollt haben. Es passiert, ach ja, okay, so ist es.
Raphael
00:37:35
und Und diesen Punkt, den finde ich so super wichtig. Damit nicht die Idee entsteht, je weiter ich auf dem Inneren Weg gehe und akzeptiere, desto mehr wäre das Leben gezwungen, uns Ergebnisse zu präsentieren, die uns Wohlfalt gefallen und die wir toll finden. Das ist es nicht. Das wäre abstruses magisches Denken, sondern tatsächlich dieses Je mehr ich in die Akzeptanz gehe, desto mehr sehe ich, wie sich das Leben entfalten will und entfaltet. Punkt.
Tim
00:38:20
Ja, da fällt mir noch ein kleines Gleichnis von einem Zen-Meister. Zen-Meister, gefragt wird, also lieber Zen-Meister, hast du einen Wunsch? Und er kurz überlegt und dann sagt, ja, ich wünsche mir, dass es jedes Mal nach dem Frühling warm wird und der Sommer kommt. Und ich wünsche mir, dass jedes Mal im Sommer die Bäume wieder bunt werden und der Herbst kommt. Und ich wünsche mir, dass dann, dass es im Winter kalt wird. und es schneit. Und der Fragende guckt und sagt ja, ja, aber so ist es doch. Und darüber freut sich dann nur noch der Zen-Meister. Ach, mein Wunsch ist ja in Erfüllung gegangen. Das klingt nur auf der oberflächlichen Ebene banal.
Raphael
00:39:12
Nein, da ist genau der Punkt, den wir gerade hatten, sehr schön drin.
Tim
00:39:24
Gut.
Raphael
00:39:24
Okay, wir haben die Herausforderungen. Wir haben uns angeschaut, wie man denen begegnen Vielleicht gucken wir uns zum Ende noch mal an, was sind denn so vielleicht... Oder haben wir noch irgendwas vergessen, vielleicht so an Fallstricken oder an besonderen... Dingen, die es sich lohnt zu achten oder zu schauen.
Tim
00:39:59
Ich glaube, das Fass dürfen wir jetzt nicht mehr aufmachen, weil die Fallstriche unendlich sind. Also weil sie individuell unterschiedlich sind, weil jeder zu unterschiedlichen Zeitpunkten über ähnliche Fallstriche stolpert, weil diese Fallstriche irgendwann sehr subtil werden. Es wird sehr knifflig und wir verheddeln uns immer wieder neu. Und ich denke, sie werden uns über die nächsten
Raphael
00:40:07
Okay.
Tim
00:40:27
Zeit immer wieder begegnen.
Raphael
00:40:32
Dann möchte ich mich mal an so eine Art Resümee versuchen. Haben wir bisher noch nicht gemacht in unseren Episoden. Aber ich würde das mal versuchen und mich freuen, wenn du dann, wenn ich nicht mehr weiterkomme, übernimmst oder guckst, ob ich da noch was vergesse. Also wir haben uns angeschaut, was sind denn so die Herausforderungen auf dem Weg der inneren Arbeit. Weil Das etwas ist, von dem wir sagen, das gehört einfach dazu. Der Weg der inneren Arbeit ist herausfordernd und je bewusster man sich ist, dass diese Herausforderungen Teil des Weges sind, desto eher kann es uns auch gelingen, diesen Herausforderungen gut zu begegnen. Und so ein paar der Herausforderungen, die wir uns angeschaut haben, ist zum einen, diesem Weg seinen ausreichenden Zeit und Raum zur Verfügung zu stellen und zugleich aber auch all den Ablenkungen, die da so kommen, zum Beispiel auch durch dysregulierte Effekte, die du angesprochen hattest, die uns einladen, anderen Dingen Vorrang zu geben oder aber uns so in Beschlag nehmen. dass wir der inneren Arbeit oder dem inneren Wahrnehmen in den anderen Aspekten gar nicht mehr in Gänze nachkommen. Das waren so die Hauptherausforderungen und haben uns angeschaut, wie kann man diesen Herausforderungen begegnen und wie kann man sie überwinden und haben da verschiedene Dinge von Commitment und Disziplin über Wohlwollen und Mitgefühl, aber auch Austausch mit anderen und Humor. Hätte ich doch fast vergessen. Humor haben wir uns darüber unterhalten. Jo, weiter komm ich gerade mit meinem Resümee nicht. Was fehlt dir noch, Tim?
Tim
00:42:53
Ich glaube, das war ausreichend.
Raphael
00:42:55
War ausreichend? Gut, das mit dem Resümieren, das will ich gerne noch mal bisschen vertiefend üben, damit das etwas runder wird. Aber für diese Episode mag es genau dabei bleiben. Okay, so viel für heute. Oder gut? Wunderbar. Dann würde ich mal sagen, vielen herzlichen Dank euch allen da draußen fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao!
Tim
00:43:16
Ja. Tschüss.

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